Algerien

Kader

Tor: Rais M’bolhi (ZSKA Sofia), Mohamed Zemmamouche (USM Alger), Mohamed Cdric (CS Constantine)

Abwehr: Essaid Belkalem (FC Watford), Madjid Bougherra (Lekhwiya SC), Lyassine Cadamuro (Real Mallorca), Faouzi Ghoulam (SSC Neapel), Rafik Halliche (Academica Coimbra), Aissa Mandi (Stade Reims), Mehdi Mostefa (Ajaccio), Carl Medjani (Valenciennes), Djamel Mesbah (AS Livorno)

Mittelfeld: Nabil Bentaleb (Tottenham), Yacine Brahimi (Granada), Medhi Lacen (FC Getafe), Saphir Taider (Inter Mailand), Hassen Yebda (Udinese Calcio)

Angriff: Abdelmoumen Djabou (Club Africain), Sofiane Feghouli (FC Valencia), Ryad Mahrez (Leicester City), Islam Slimani (Sporting Lissabon), Hilal Soudani (Dinamo Zagreb), Nabil Ghilas (FC Porto)

Das Team

Algerien nimmt zum vierten Mal bei einer Weltmeisterschaft teil. In Südafrika vor vier Jahren wurden sie Gruppenletzter. Der größte Erfolg dieser Mannschaft stammt aus dem Jahr 1982 als sie Deutschland besiegen konnten. Bereits im Achtelfinale könnte es zu einer Neuauflage dieses Duells kommen. In Algerien ging es in den vergangenen Jahren darum neue Spieler für die Nationalmannschaft zu gewinnen. Einige Spieler leben in Frankreich, haben aber eine algerische Abstammung.

In der Qualifikation mussten sie mächtig zittern. Gegen Burkina Faso gab es erst eine 2:3 Niederlage. Das Rückspiel konnten sie jedoch mit 1:0 gewinnen. Trainer Halilhodzic ist ein sehr erfahrener Mann. Er kann der Mannschaft gerade bei einer WM sicherlich sehr weiterhelfen.

Star der Mannschaft: Kapitän Bougherra ist auch gleichzeitig der Star dieser Mannschaft. Der eisenharte Verteidiger ist sehr erfahren und eine Macht bei hohen Bällen. Er spielte für viele Jahre bei den Glasgow Rangers ehe es ihn wieder in die Heimat zog. Bougherra ist vielleicht nicht unbedingt der Schnellste, doch auch wegen ihm haben sie in der ganzen Qualifikation nur sieben Gegentore bekommen.

Wie weit können sie kommen? Mit hoher Wahrscheinlichkeit bleibt ein Achtelfinale gegen Deutschland nur ein Wunschtraum. Algerien hat zwar eine relativ leichte Gruppe erwischt, dennoch wäre der Einzug in die nächste Runde eine Art Sensation. Besonders in den vorderen Mannschaftsteilen verfügen sie über keinen Spieler der Tore garantiert. Auch ein Spielgestalter befindet sich nicht in ihren Reihen. Es wird zwar für die anderen Mannschaften sehr schwer gegen sie Tore zu erzielen, doch sie selbst werden auch nur für defensiven Fußball stehen. Das Aus sollte daher bereits nach der Vorrunde kommen.

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