Japan

Kader

Tor: Elij Kawashima (Standard Lüttich), Shusaku Nishikawa (Urawa Red Diamonds), Shuichi Gonda (FC Tokio)

Abwehr: Yasuyuki Konno (Gamba Osaka), Masahiko Inoha (Jubilo Iwata), Yuto Nagamoto (Inter Mailand), Masato Morishige (FC Tokio), Atsuto Uchida (Schalke 04), Maya Yoshida (FC Southampton), Hiroki Sakai (Hannover 96), Gotoku Sakai (VfB Stuttgart)

Mittelfeld: Yasuhito Endo (Gamba Osaka), Makoto Hasebe (1. FC Nürnberg), Toshihiro Aoyama (Sanfrecce Hiroshima), Hotaru Yamaguchi (Cerezo Osaka), Shinji Kagawa (Manchester United), Hiroshi Kiyotake (1. FC Nürnberg)

Angriff: Shinji Okazaki (Mainz 05), Yolchiro Kakitani (Cerezo Osaka), Yoshito Okubo (Kawasaki Frontale), Keisuke Honda (AC Mailand), Manabu Saito (Yokohama Marinos), Yuya Osako (1860 München)

Das Team

Mindestens sechs Spieler aus der Bundesliga befinden sich im vorläufigen Kader der japanischen Nationalmannschaft. Besonders vom Schalker Uchida oder Stürmer Okazaki erwarten sich die Fans so einiges. Japan ist für viele Experten die beste Mannschaft Asiens. Früher noch müde belächelt haben sie sich in den vergangenen Jahren immer besser entwickelt. Spieler wie Nagamoto, Kagawa oder Honda spielen bei einigen der besten Mannschaften der Welt. Bei der letzten WM reichte es immerhin fürs Achtelfinale. Dort mussten sie sich erst im Elfmeterschießen geschlagen geben.

Trainer Zaccheroni ist nun schon seit 2010 im Amt. Auch ihm ist es zu verdanken das man dieses Team mittlerweile Ernst nehmen muss. Japan hatte in der Qualifikation wenig Mühe. Sie ließen Mannschaften wie Australien klar hinter sich. Mit den tollen Leistungen sind natürlich auch die Ansprüche gestiegen. In Japan würde man sich mit einem Ausscheiden in der Vorrunde nun nicht mehr einfach nur zufrieden geben. Die klare Schwachstelle findet man im Tor. Kawashima kann an einem guten Tag die gegnerischen Stürmer zur Weißglut bringen doch er ist auch oftmals für Patzer bekannt. Man muss jedes Mal Angst haben wenn der Ball in seine Nähe kommt.

Star der Mannschaft: Da Kagawa bei Manchester United etwas untergegangen ist muss ich hier Keisuke Honda nennen. Nach vier Jahren in Russland ist er im Winter zum AC Mailand gewechselt und wurde dort sofort zum Stammspieler. Honda ist eine klassische Nummer 10. Er versteht es die Bälle gut zu verteilen, zudem ist er als gefährlicher Freistoßschütze bekannt. Fast jeder Angriff läuft über ihm. Früher musste er die ganze Last auf seinen Schultern tragen und war damit ab und an überfordert, doch nun verfügt er auch über Nebenspieler die ihn zu weiterem Glanz verhelfen können. Er ist dazu in der Lage einer der Stars dieser Weltmeisterschaft zu werden.

Wie weit können sie kommen? Japan ist für mich der erste Anwärter auf Platz zwei in dieser Gruppe. Die meisten Spieler befinden sich auf dem Höhepunkt ihrer Karrieren. Körperlich sind sie den anderen jedoch nicht gewachsen, von daher müssen sie es über die spielerische Qualität schaffen. Wenn Torhüter Kawashima nicht zu oft daneben greift werden sie ins Achtelfinale kommen. Dort wartet dann aber vermutlich Italien, Uruguay oder England. Japan wird hier einige überraschen, doch für ein Halbfinale oder Finale reicht es dann doch nicht ganz.

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